Welches Wesen braucht ein Therapie- oder Begleithund?
Im Zentrum steht ein freundliches, ausgeglichenes Wesen. Der Hund sollte fremden Menschen offen begegnen, sich anfassen lassen und auch in ungewohnten Situationen ruhig bleiben. Ein Hund, der schnell unsicher oder aufgeregt wird, gerät im Einsatz unter Druck.
Wichtig ist zudem eine gute Stressregulation. Ein geeigneter Hund kann mit ungewohnten Geräuschen, Rollstühlen oder unkoordinierten Bewegungen umgehen, ohne in Panik oder Abwehr zu geraten. Er erholt sich nach einer Belastung rasch wieder.
Kein Ausschlussgrund, aber ehrlich zu prüfen: Ein sehr scheuer oder ein leicht reizbarer Hund ist im Einsatz weder glücklich noch sicher. Hier ist Verzicht oft die fairere Entscheidung als ein erzwungenes Training.